Halten unsere Demokratien dem Informationskrieg stand? Die Historikerin Marie Peltier sieht in den Anschlägen vom 11. September 2001 den Beginn einer Verschwörungsspirale, die die westlichen Demokratien nicht aufzuhalten vermochten. In ihrem neuen Buch "La bataille des récits. Comment la propagande antidémocratique a mis à mal nos sociétés" ("Der Kampf der Narrative. Wie die antidemokratische Propaganda unsere Gesellschaften erschüttert hat") analysiert sie die Instrumentalisierung von Verschwörungen durch politische Akteure und zeigt Wege auf, wie sich das Vertrauen in die Demokratie wiederherstellen lässt. Boom bei E-Autos in Frankreich: Auf, Kinder der Batterie! In Frankreich war im Mai fast jedes dritte verkaufte Neufahrzeug rein elektrisch. Der Anstieg ist vor allem auf die höheren Kraftstoffpreise infolge des Kriegs im Nahen Osten zurückzuführen. Diese Dynamik kommt vor allem neuen Branchenakteuren zugute, allen voran chinesischen Herstellern. Angesichts dieser Konkurrenz investiert die europäische Automobilindustrie, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Stellantis kündigte am 2. Juni Investitionen von mehr als einer Milliarde Euro in Frankreich an, um dort ab 2029 neue Elektromodelle zu produzieren. Außerdem kündigte der Automobilkonzern die Rückkehr des legendären Citroën 2CV in einer Elektroversion für 2028 an. Außerdem: "La Caverne du Pont-Neuf", das monumentale Werk des Künstlers JR, das seit mehreren Wochen in Paris zu sehen ist, wurde durch Wind und Regen beschädigt. Xavier Mauduit blickt auf die Geschichte der ältesten Brücke von Paris zurück. Marie Bonnisseau beschäftigt sich mit der Entwicklung von Liebesbotschaften: In Deutschland wurden mehr als 60.000 Briefe aus der Zeit vom 18. Jahrhundert bis heute digitalisiert.