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ARTE Reportage

Info, Zeitgeschehen • 28.02.2026 • 17:25 - 18:20
William Irigoyen und Andrea Fies, ARTE-ModeratorInnen (ARTE Reportage)
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William Irigoyen, ARTE-Moderator (ARTE Reportage)
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William Irigoyen, ARTE-Moderator (ARTE Reportage)
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Originaltitel
Arte Reportage
Produktionsland
F, D
Produktionsdatum
2026
Info, Zeitgeschehen
(1) USA: Minneapolis im Widerstand Die Tötung von Renée Good und Alex Pretti durch ICE-Beamte wirkte für viele Menschen in Minneapolis wie ein brutaler Weckruf. Ihr Tod löste Wut aus und führte zu einer neuen großen Widerstandsbewegung gegen die repressive Politik der Trump-Regierung. (2) Gaza: Der Horror der israelischen Gefängnisse Die Reportage liefert einen Einblick in israelische Gefängnisse, in denen Palästinenser unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten werden. [ARTE LANG] (1) USA: Minneapolis im Widerstand Die ICE-Todesschüsse lösten in Minneapolis eine ungeheure Wut und neuen Widerstand gegen Trumps Politik aus. In Minnesota bauten alarmierte Bürgerinnen und Bürger Überwachungsnetzwerke auf. Es entstanden Nachrichtengruppen, die die Einwohner innerhalb weniger Minuten mit Trillerpfeifen zusammenriefen. Sie meldeten die Einsätze von ICE-Teams direkt vor Ort, störten den Ablauf der Operationen, dokumentierten sie und schützten potenzielle Opfer vor der Einwanderungspolizei. Die Reportage begleitet drei Menschen in Minneapolis: Eine junge Frau, die zu den "Watchers" gehört, einen "Bürgerjournalisten", der die Polizeigewalt dokumentiert, sowie einen spanischsprachigen Pastor, der den Familien seiner Gemeinde hilft, die von den ICE-Patrouillen verfolgt werden. Es ist ein Schlüsselmoment in der zweiten Amtszeit von Donald Trump. Zum ersten Mal seit seiner Wahl musste der amerikanische Präsident einen herben Rückschlag hinnehmen – ausgerechnet bei einem zentralen Thema seiner politischen Kampagne, dem Kampf gegen die Einwanderung. (2) Gaza: Der Horror der israelischen Gefängnisse Während des Gaza-Krieges gab es mehrere Gefangenenaustausche – den letzten am 13. Oktober 2025 im Kontext des Friedensplans von Donald Trump. Dabei wurden die letzten 20 lebenden israelischen Geiseln sowie fast 2.000 palästinensische Gefangene freigelassen. Mindestens 1.200 Bewohner des Gazastreifens werden jedoch bis heute willkürlich in Israel festgehalten. Zahlreiche internationale Organisationen, darunter verschiedene UN-Agenturen und zahlreiche NGOs, dokumentieren die unmenschlichen Bedingungen für palästinensische Häftlinge in israelischen Gefängnissen seit dem 7. Oktober 2023. Die Berichte handeln von Massenverhaftungen, Folter, willkürlichen Inhaftierungen ohne Anklage oder Gerichtsverfahren, Isolationshaft sowie erniedrigende Behandlung.