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Die Höhle der Löwen - Endlich Weihnachten
Info, Wirtschaft + Konsum • 11.12.2023 • 20:15 - 23:15
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Originaltitel
Die Höhle der Löwen
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2023
Info, Wirtschaft + Konsum
Die VOX-Löwen laden zum Weihnachts-Special: Im Winter-Wonderland treffen Familienunternehmerin Dagmar Wöhrl, Handelsprofi Ralf Dümmel, Konzernchef Nils Glagau, Vertriebsexperte Tillman Schulz und Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer auf Gründer mit besinnlichen Geschäftsideen. Kommt es schließlich zwischen Löwen und den Start-ups in "Die Höhle der Löwen - Endlich Weihnachten" zur "Bescherung", warten auf die Jung-Unternehmer:innen nicht nur die nötige Finanzspritze, sondern außerdem die jahrelange Erfahrung und Expertise der Investorinnen und Investoren. Ob sich die Wunschzettel der Start-ups erfüllen werden und viele Deals zustande kommen? Als Gründer wird u.a. auch Entertainer Jürgen Milski (59) zusammen mit Skilehrer Ralf Kosche (60) zu sehen sein. Sie präsentieren den Löwen ihren Gogglestop, einen Brillenstopper für Skihelme. CuCap aus Mühlheim a.d. Donau Willkommen in der Weihnachtsbäckerei von "Die Höhle der Löwen"! Jessica Schilling (36) ist leidenschaftliche Hobby-Bäckerin, sie probiert und kreiert immer wieder neue Rezepte. Eine besondere Vorliebe hat die 35-Jährige für gefüllte Muffins, doch die Herstellung hat so ihre Tücken: "Dazu muss ich erst mal einen Hohlraum in den Muffin bohren, in den ich dann die Füllung reingeben kann", erklärt Jessica den umständlichen Weg und findet: "Das sieht gar nicht schön aus und außerdem werfen wir ein Viertel des Teiges auch noch weg." Viel sinnvoller wäre doch, wenn der Muffin bereits mit Loch gebacken wird. Und so entstand die Idee zu CuCap - ein Backhelfer, der die Herstellung von gefüllten Muffins erleichtert. Um zu demonstrieren, wie leicht die Handhabung ist, bekommt die Gründerin Hilfe von Löwe Nils Glagau. Die Muffinform wird mit Teig befüllt, die CuCaps mit der Zentrierhilfe obendrauf gelegt und dann geht alles nur noch zum Backen in den Ofen. Ohne Zentrierhilfe wird der Muffin fünf Minuten vorgebacken und dann wird der CuCap in den Rohteig gedrückt. Nach dem Backen einfach den CuCap entfernen und der Muffin kann gefüllt werden. Der CuCap ist aus lebensmittelechtem Silikon und hat eine Hitzebeständigkeit von bis zu 200 Grad, so dass er auch auf dem Gasgrill, der Fritteuse oder im Kochtopf nutzbar ist. Jessica ist studierte Wirtschaftsingenieurin und war zuletzt im Marketing tätig. Den Weg in die Selbständigkeit fand Jessica erst durch eine lange Krankschreibung: "Ich hatte drei Hüftoperationen. Aber nur dazusitzen und nichts zu tun, war mir schlichtweg zu langweilig. Ich habe wieder angefangen zu backen und habe mir eine Beschäftigung gesucht." Jetzt möchte sie mit ihrem Unternehmen durchstarten und wünscht sich einen starken Partner, der ihre Vision teilt: "Ich möchte mit CuCaps auch in den internationalen Markt. Gerade in den USA gibt es einen Riesenmarkt und den möchte ich natürlich auch bedienen." Für 120.000 Euro bietet Jessica 25 Prozent ihrer Firmenanteile an. heyfam aus München Jedes Jahr aufs Neue: Geburtstage und Weihnachten stehen vor der Tür und immer wieder die gleiche Frage: "Was schenke ich nur?" Milana Marks weiß: "So schön das Schenken auch ist, bereitet es mir, aber auch 62 Prozent der Deutschen immer wieder Kopfzerbrechen." Und genau für dieses Problem hat die 28-jährige Gründerin mit heyfam eine Lösung entwickelt. "Eine smarte App für Familien- und Freunde-Organisation mit der ersten Möglichkeit des datenbasierten Schenkens", so Milana. Dazu werden in der App Profile von Freunden und Familienmitgliedern angelegt und die User:innen werden in ihrem oft stressigen Alltag pünktlich an alle wichtigen familiären Termine und Meilensteine erinnert, die App plant Zeit für die Geschenksuche mit ein und gibt Bescheid, wenn es mal wieder Zeit wird, auch entfernte Verwandte anzurufen. Der Clou: Mit einem Klick aus der App heraus können Geschenke und kleine Aufmerksamkeiten direkt an die Empfänger:innen verschickt werden. Doch wie findet man nun die richtig guten Geschenke? "heyfam ist die erste Plattform, die verschiedene Marken auf einer Plattform vereint und so individuell für meine Freunde und Familie die perfekten Geschenke findet. Anhand des hinterlegten Profils mit Alter, Wohnort und Interessen werden Geschenke aus den verschiedensten Produktwelten vorgeschlagen, die perfekt auf den Beschenkten kuratiert sind", so Milana. Der datenbasierte Algorithmus durchsucht alle Produktwelten von Erlebnisgutscheinen über Bücher bis Sportequipment oder Schmuck in der App und auch im Online-Shop. Einfach das passende Geschenk aussuchen und zum Originalpreis über den Kooperationspartner kaufen. "Das Schöne ist, dass unsere App mit der Zeit mitlernt. Sie weiß, was in die Merkliste gelegt wurde, das Alter ändert sich von Jahr zu Jahr, genauso wie Interessen - so können die Geschenkvorschläge mit der Zeit noch passender werden", erklärt die 28-Jährige. Um mit heyfam weiter zu wachsen, benötigt Milana ein Investment von 150.000 Euro und bietet dafür 20 Prozent ihrer Firmenanteile an. MOLLY SUH aus Northeim Gemeinsam mit einem Kinderchor sorgt das Gründerduo Maurice Jedlicka (32) und Amy Peters (27) von MOLLY SUH für stimmungsvolle Momente. "Weihnachtszeit bedeutet auch immer Kerzenzeit. Wenn die Tage dunkler und kälter werden, wollen wir es in unserem Zuhause gemütlich und warm haben. Kerzen dürfen dabei auf gar keinen Fall fehlen", so Amy. Doch woraus wird Kerzenwachs eigentlich gewonnen? Die Gründerin erklärt: "90 Prozent aller Kerzen weltweit werden aus Paraffinen, Palm- oder Sojaölen hergestellt." Und in den herkömmlichen Duftkerzen werden laut Maurice künstliche und synthetische Duftstoffe eingesetzt, die gesundheitsschädigend sein können: "Nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere geliebten Haustiere. Die Wahrheit hinter dem romantischen Kerzenlicht ist alles andere als nachhaltig." Um gemütliche Stunden bei nachhaltigem Kerzenschein zu verbringen, präsentiert das Gründerpaar mit MOLLY SUH ihre Lösung. Der Clou am Produkt: Das Kerzenwachs besteht aus wiederverwerteten pflanzlichen Fetten aus der Gastronomie und Hotellerie. Durch Entsorgungsunternehmen werden die bereits benutzten pflanzlichen Fette eingesammelt, werden in einem Re- und Upcycling-Prozess gereinigt, so dass alle Schadstoffe herausgefiltert werden. Das Fett ist nun geruchsneutral und dient als Basis für das Kerzenwachs von MOLLY SUH. Ihr Produktportfolio umfasst zahlreiche Duftkerzen, bei denen nicht nur das nachhaltige Kerzenwachs eingesetzt wird, sondern auch zu 100 Prozent natürliche ätherische Öle. Zudem bieten sie Teelichter ohne die üblichen Aluminium-Cups an. Die Höhle erstrahlt bereits im MOLLY SUH Kerzenschein, doch bringen Amy und Maurice auch die Löwenaugen zum Leuchten? Für 75.000 Euro bietet das Paar 15 Prozent ihre Firmenanteile an. Taste Religion aus Neumünster Lasse Thiele (27) und Mattis Eckmann (28) möchten mit Taste Religion dafür sorgen, dass "vegane Ernährung himmlisch lecker ist und das selbstverständlich auch an Weihnachten." Die Gründer sehen ihre Marke als Geschmacksreligion und haben daher auch klare Gebote, was ihre Lebensmittelverarbeitung betrifft. Mattis erklärt: "Du sollst keine tierischen Produkte und keine schädlichen Zusatzstoffe verwenden. Und vor allem sollst du genießen, denn der Geschmack steht bei uns im Vordergrund." Taste Religion steht für vegane Saucen ohne unnötige Zusatzstoffe "und die wie im Restaurant schmecken", so Lasse. In ihrem Sortiment bieten sie momentan sechs verschiedene Produkte an: Vegane Bratensaue, Black Garlic Teriyaki Sauce, Erdnuss Chili Sauce, Mojo Ketchup Sauce, Sweet Mustard Sauce und Vegane Carbonara. Ihre Saucen gibt es für den Endverbraucher in 240 Milliliter-Flaschen über ihren Onlineshop. Mit dem Gastronomiebereich stellt Lasse noch einen weiteren Vertriebsweg vor: "Die Gastronomie klagt über den allgegenwärtigen Fachkräftemangel. Wir haben viele Anfragen bekommen, ob wir unsere Produkte auch in größeren Gebinden herstellen, damit auch Gastronomen und Hotellerie damit arbeiten können." Zudem sieht das Gründer-Duo Taste Religion zukünftig als Dachmarke, unter der weitere - ausschließlich vegane Produkte - entwickelt werden. Beide Gründer sind Food-Experten - Lasse ist im elterlichen Feinkostbetrieb aufgewachsen und Mattis ist Koch und Diplom-Betriebswirt für Systemgastronomie. Um die Löwen von ihren Produkten zu überzeugen, lädt das Gründer-Duo an ihre festlich geschmückte Tafel zu einem typischen, aber veganen Weihnachtsmenü mit Rotkohl, Klößen und Braten ein. Besonders wichtig: viel Bratensauce, die von den Investoren ausgiebig probiert wird. Werden Lasse und Mattis mit ihren veganen Saucen, ihrer Unternehmensstrategie und ihrem Angebot überzeugen können? Für 150.000 Euro bieten sie 15 Prozent der Firmenanteile an Taste Religion. GOGGLESTOP aus Köln/Zell am See Ausgelassene Stimmung bringen Entertainer und Reality-Star Jürgen Milski (60) und Skilehrer Ralf Kosche (60) ins Winter-Wonderland. Aber die beiden Gründer und besten Freunde haben auch ein ernstes Thema im Gepäck: Sie möchten mehr Sicherheit auf die Skipiste bringen und präsentieren den Löwen ihren Gogglestop, einen Brillenstopper für Skihelme. "Jährlich passieren zahlreiche Unfälle auf der Skipiste", weiß Ralf, der seit 20 Jahren Skilehrer im österreichischen Zell am See ist. "Daher ist es enorm wichtig, dass jeder Skifahrer und Snowboarder einen Ski-Helm trägt." Wenn es das Wetter zulässt, verschieben die Skifahrer:innen ihre Skibrille nach oben auf den Helm und wechseln auf die Sonnenbrille. "Bei der Fahrt nach unten rutscht die Skibrille durch den Gegenwind und die Erschütterungen über den Helm in den Nacken und baumelt hier unkontrolliert herum. Viele Skifahrer probieren dann während ihrer Fahrt, die Brille wieder vorne am Helm zu positionieren. Das lenkt ab und dadurch sind schon viele Unfälle passiert", erklärt Jürgen die Problematik. Die Gründer konnten immer wieder diese gefährlichen Situationen beobachten und so entwickelte Ralf eine Lösung. Der Gogglestop wird mithilfe eines cleveren Klettsystems am Helm befestigt und die Skibrille kann so sicher gegen Fahrtwind und Erschütterungen fixiert werden. Jürgen ist überzeugt: "So wird niemals wieder die Brille nach hinten verrutschen!" Investor Tillman Schulz wagt mit einem Schlitten den Selbstversuch auf der eigens angelegten Rodelpiste. Geht dieser erfolgreich aus? Und werden Jürgen und Ralf einen starken Löwen für sich gewinnen und zukünftig gemeinsam auf die Piste gehen? Ihr Angebot: 30.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile. Wiederbesuche: SHAVENT aus München (Deal mit Judith Williams und Nico Rosberg) Mary Kwong aus Hamburg (Deal mit Dagmar Wöhrl, Nis Glagau und Tillman Schulz)