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Slowenien, Land des Honigs

Natur + Reisen, Land + Leute • 17.01.2026 • 07:35 - 08:30
Marija Sivec (li.) und Dusan Zunko haben sich auf die Produktion von Bienenvölkern spezialisiert. In einem guten Jahr verkaufen sie 400 Kolonien.
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Apis mellifera carnica, die Krainer Biene, ist der Stolz slowenischer Imker. Ihr Ursprung liegt in dem kleinen Alpenland.
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Der Superorganismus Bienenvolk wird „der Bien“ genannt. Bienen stellen die Bedürfnisse des Volkes über ihre eigenen.
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Traditionell betreiben Slowenen die Imkerei im Nebenerwerb. Doch Erik Luznar will davon leben können. Er hat auf 300 Bienenvölker aufgestockt.
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Originaltitel
Slowenien, Land des Honigs
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2019
Natur + Reisen, Land + Leute
Seit Jahrhunderten ist Slowenien ein Land der Bienenzucht. Die vielfältigen Landschaften bieten einen reichen Pflanzenbestand, der für ausreichend Nektar und Honig von höchster Qualität sorgt. Besonders stolz sind die slowenischen Imker auf die Krainer Biene, die als einheimische Art ein bedeutendes Kulturgut darstellt. Mit großem Engagement setzen sich die Imker für ihren Erhalt ein. Tradition und Folklore prägen die slowenische Imkerei, für die meisten Züchter steht sie nicht im Zeichen des kommerziellen Gewerbes. Doch eine neue Generation denkt um. Einer von ihnen ist Erik Luznar, der als Vollerwerbsimker durchstarten möchte. Von seinem Vater Janez hat er 300 Bienenvölker übernommen und führt damit die Familienimkerei bereits in der vierten Generation weiter. Die Luznars, die in der Region Oberkrain beheimatet sind, stellen seit Jahrzehnten Honig her. Nach einigen erfolgreichen Jahren wird diese Saison jedoch zu einer echten Herausforderung: Kalte, regnerische Wochen setzen den Bienen zu, viele Völker verhungern. Um seine Tiere und das Geschäft zu retten, wagt Erik einen riskanten Schritt: Er zieht mit einem Teil der Völker an andere Orte, wo die Bienen neuen Pollen finden sollen. Doch die Konkurrenz um geeignete Plätze ist groß, und auch die Artenreinheit der Krainer Biene wird zunehmend bedroht - durch benachbarte italienische Bienen. Hinzu kommt eine weitere Gefahr: Immer häufiger machen Bären den Imkern das Leben schwer. Kann Erik all diese Herausforderungen meistern und seine Imkerei auch in dieser Saison erfolgreich weiterführen?