TV-Programm

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Info, Jugendsendung
Tracks
arte
15.10.,
05:00 - 05:40
Infos
Originaltitel
Tracks
Produktionsland
D, F
Produktionsdatum
2020
(1): Fantasy BabiesFantasy Babies können so lieb aussehen. Doch manche ihrer Schöpferinnen loten lieber die Grenze zum Albtraumhaften aus. In ihrer Baby Factory in Katalonien fertigt die ehemalige Film-Maskenbildnerin Cristina Jobs auf Bestellung lebensechte Nixen- oder Alienbabys. In Australien bevölkert die Reborn-Designerin Silvia Heszterenyiova ihr Spuk-Puppenmuseum mit selbstgefertigten Vampierbabys, siamesischen Zwillingen und Zombie-Sprösslingen.(2): Radouan MrizigaBei Radouan Mriziga zählt jeder Tanzschritt. Der 36-jährige Choreograf aus Marokko wurde an der Brüsseler Tanzschule von Anne Teresa de Keersmaeker ausgebildet, die Wert auf künstlerische Interdisziplinarität legt. In seinen Choreografien wird der Körper zum Messinstrument. Seine drei Tanzstücke "55", "3600" und "7" folgen einer genauen Geometrie.(3): Wiktor Kossakowsky In den Dokumentationen des russischen Filmemachers Wiktor Kossakowski gibt es weder Dialoge, noch erzählerische Bögen noch menschliche Wesen. Als Protagonisten wählt er lieber das Wasser oder auch schon mal eine Sau: Gunda, der Star seines jüngsten Werks, nennt er die "Meryl Streep der Schweine". Seine selbst auferlegten, an Lars von Triers Dogma-Gebote erinnernden Regeln zielen auf die Rückkehr zur Ursprünglichkeit des Films ab: den unmittelbaren Bezug zwischen Zuschauer und Subjekt.(4): Blackboard Jungle Sound SystemZu Beginn der 1990er Jahre entdeckten Nico und Olivier das Notting Hill Carnival für sich. Inspiriert von den jamaikanischen Sound-System Clashes bastelten die beiden Freaks aus der französischen Stadt Rouen ihre ersten DIY-Lautsprechersysteme, aus denen sich eine der größten Soundanlagen Europas entwickelte: das Blackboard Jungle Sound System. Ihr Spektrum reicht vom Roots Reggae der 70er bis hin zum aktuellen Steppa. Nach anderthalb Jahren Lockdown holt Blackboard Jungle seine Rollcontainer endlich wieder hervor und dreht auf der Dub Station in Ivry-sur-Seine die Bässe auf.
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