Kurz vor der Weihnachtszeit plagen Ned Fleming (Bryan Cranston) große Sorgen. Seine Druckerei steht tief in den roten Zahlen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er Konkurs anmelden muss. Neds Frau Barb, Tochter Stephanie (Zoey Deutsch) und Sohn Scotty sollen von alldem aber nichts erfahren. Die Familie beschließt, Stephanie zu besuchen. Die 22-Jährige studiert an der Stanford University und hat einen neuen Freund, den sie ihren Eltern vorstellen möchte. Ihre Familie kann für ein paar Tage in dem luxuriösen Anwesen ihres Verlobten wohnen. Das Zusammentreffen mit dem Jungunternehmer Laird Mayhew (James Franco) verläuft allerdings problematisch. Besonders der konservative Ned kommt mit der grobschlächtigen Art des Multi-Millionärs nicht zurecht. Selbst Stephanie kann ihren Vater nicht versöhnlicher stimmen. Allerdings finden Gattin Barn und der Teenager Scotty ihren einfallseichen Gastgeber immer sympathischer. Der Konflikt zwischen Laird und Ned eskaliert, als Laird offiziell um die Hand Stephanies anhält. In der Komödie "Why him?" geraten nicht nur generationsbedingt Weltansichten aneinander. Der Clash zwischen dem gutbürgerlichen Ned Fleming (in ungewöhnlicher Rolle Bryan Cranston) mit seinem mittelgroßen Familienbetrieb und dem neureichen Videospiel-Unternehmer Laird Matthews (perfekt dargestellt von James Franco) steht stellvertretend für aktuelle sozio-ökonomische Prozesse, und das nicht nur in den USA. Regisseur John Hamburg verfilmt das im Grunde ernste Thema jedoch nicht als Drama, sondern als charmant-witzige Komödie. Zoey Deutsch interpretiert die zwischen den Fronten stehende Stephanie. Kuriose Kurzauftritte als sie selbst haben Elon Musk sowie die "Kiss"-Mitglieder Gene Simmons und Paul Stanley.